{"status":"ok","message-type":"work","message-version":"1.0.0","message":{"indexed":{"date-parts":[[2023,9,16]],"date-time":"2023-09-16T08:11:09Z","timestamp":1694851869568},"reference-count":0,"publisher":"Hogrefe Publishing Group","issue":"1","content-domain":{"domain":[],"crossmark-restriction":false},"short-container-title":["Therapeutische Umschau"],"published-print":{"date-parts":[[2012,1,1]]},"abstract":"<jats:p> Mit diesem Artikel thematisieren wir das postoperative Management nach operativer Frakturversorgung. Wir haben uns dabei von der Frage leiten lassen: Was ist f\u00fcr Grundversorger von Bedeutung? Der Artikel ist in die Abschnitte 1. Jugendliche\/Erwachsene und 2. geriatrische Frakturpatienten gegliedert. Diese beiden Patientengruppen sind bez\u00fcglich des Anspruchs an das Resultat einer Osteosynthese und des Problemspektrums so unterschiedlich, dass eine getrennte Darstellung gerechtfertigt ist. Der Hausarzt wird von jugendlichen oder erwachsenen Frakturpatienten in erster Linie dann spontan mit dem postoperativen Frakturmanagement konfrontiert, wenn kurz nach Entlassung und vor einem ersten Kontrolltermin etwas nicht mehr 'nach Plan verl\u00e4uft'. Deshalb sprechen wir im ersten Abschnitt vorwiegend Komplikationen der fr\u00fchen postoperativen Phase an. Auch der Fragenkomplex der Osteosynthese-Materialentfernung (OSME) wird behandelt. Beim geriatrischen Frakturpatienten steht nach erfolgter Rehabilitation die sekund\u00e4re Frakturpr\u00e4vention im Vordergrund. Lange Zeit hatten wir Orthop\u00e4den und Traumatologen nicht den besten Ruf, wenn es um die Frakturpr\u00e4vention ging. Nach einer ersten Fragilit\u00e4tsfraktur weisen Patienten jedoch ein deutlich erh\u00f6htes Risiko f\u00fcr das Erleiden weiterer Frakturen auf. Frakturen nach einem minimalen Unfallereignis sind als starker Risikofaktor f\u00fcr das Vorliegen einer Osteoporose bekannt. Deshalb geh\u00f6re heute zur Frakturtherapie dieser Patienten auch die Abkl\u00e4rung und gegebenenfalls Behandlung der zugrundeliegenden Osteoporose. So oder so \u00e4hnlich konnten wir es in zahlreichen Artikeln lesen. Doch trotz dieser wissenschaftlich belegten Erkenntnisse haben wir diese Vorgaben lange Zeit nur in einer Minderzahl der Patienten befolgt. Vielleicht unter dem Einfluss positiver Studienresultate und getreu der Parole 'Das Jahrzehnt der Pr\u00e4vention ist eingel\u00e4utet' war zuletzt allerdings ein Umdenken zu erkennen. Die Frakturpr\u00e4vention wurde vor allem auch im Licht des demographischen Wandels als relevantes Thema begriffen. Allerdings k\u00f6nnen diese Ma\u00dfnahmen nur dann greifen, wenn sie nach der Entlassung aus der Rehabilitationsklinik vom Hausarzt oder niedergelassenen Kollegen weitergef\u00fchrt werden! Auf diesen Themenkreis gehen wir im zweiten Abschnitt des Artikels ein. <\/jats:p>","DOI":"10.1024\/0040-5930\/a000252","type":"journal-article","created":{"date-parts":[[2013,2,2]],"date-time":"2013-02-02T02:17:46Z","timestamp":1359771466000},"page":"61-68","source":"Crossref","is-referenced-by-count":1,"title":["Postoperative Betreuung nach operativer Frakturbehandlung"],"prefix":"10.1024","volume":"69","author":[{"given":"Norbert","family":"Suhm","sequence":"first","affiliation":[{"name":"Departement Chirurgie, Klinik f\u00fcr Traumatologie, Universit\u00e4tsspital Basel"}],"role":[{"role":"author","vocabulary":"crossref"}]},{"given":"Daniel","family":"Rikli","sequence":"additional","affiliation":[{"name":"Departement Chirurgie, Klinik f\u00fcr Traumatologie, Universit\u00e4tsspital Basel"}],"role":[{"role":"author","vocabulary":"crossref"}]},{"given":"Patrick","family":"Studer","sequence":"additional","affiliation":[{"name":"Departement Chirurgie, Klinik f\u00fcr Traumatologie, Universit\u00e4tsspital Basel"}],"role":[{"role":"author","vocabulary":"crossref"}]},{"given":"Marcel","family":"Jakob","sequence":"additional","affiliation":[{"name":"Departement Chirurgie, Klinik f\u00fcr Traumatologie, Universit\u00e4tsspital Basel"}],"role":[{"role":"author","vocabulary":"crossref"}]}],"member":"101","container-title":["Therapeutische Umschau"],"original-title":[],"language":"de","link":[{"URL":"https:\/\/econtent.hogrefe.com\/doi\/pdf\/10.1024\/0040-5930\/a000252","content-type":"unspecified","content-version":"vor","intended-application":"similarity-checking"}],"deposited":{"date-parts":[[2022,5,8]],"date-time":"2022-05-08T10:59:37Z","timestamp":1652007577000},"score":1,"resource":{"primary":{"URL":"https:\/\/econtent.hogrefe.com\/doi\/10.1024\/0040-5930\/a000252"}},"subtitle":[],"short-title":[],"issued":{"date-parts":[[2012,1,1]]},"references-count":0,"journal-issue":{"issue":"1","published-print":{"date-parts":[[2012,1,1]]}},"alternative-id":["10.1024\/0040-5930\/a000252"],"URL":"https:\/\/doi.org\/10.1024\/0040-5930\/a000252","relation":{},"ISSN":["0040-5930","1664-2864"],"issn-type":[{"value":"0040-5930","type":"print"},{"value":"1664-2864","type":"electronic"}],"subject":[],"published":{"date-parts":[[2012,1,1]]}}}