{"status":"ok","message-type":"work","message-version":"1.0.0","message":{"indexed":{"date-parts":[[2024,9,11]],"date-time":"2024-09-11T13:24:11Z","timestamp":1726061051452},"reference-count":0,"publisher":"Hogrefe Publishing Group","issue":"3","content-domain":{"domain":[],"crossmark-restriction":false},"short-container-title":["Therapeutische Umschau"],"published-print":{"date-parts":[[2012,3,1]]},"abstract":"<jats:p> Kalzium vermindert das Frakturrisiko, sofern es mit Vitamin D verabreicht wird. Bei vielen Patienten liegt die Kalzium-Einnahme unter der empfohlenen Menge, denn die Mittelwerte gr\u00f6sserer Studien entsprechen just der empfohlenenMenge, womit die H\u00e4lfte der Patienten darunter liegt. Das Amerikanische Institut f\u00fcr Medizin (IOM) empfiehlt 1200 mg pro Tag. Allerdings gen\u00fcgen wohl 1000 mg, wenn kein Vitamin D Mangel besteht, zumal 800 mg die unterste Grenze ist, um Knochenverlust zu vermeiden. H\u00f6here Dosen sind im Allgemeinen ungef\u00e4hrlich. Wenn die Kalzium-Einnahme nicht mit der Nahrung gesteigert werden kann, sind Supplemente angebracht. Dass sie das kardiovaskul\u00e4re Risiko erh\u00f6hen, ist nicht bewiesen, und tr\u00e4fe ohnehin weder auf die Verbindung mit Vitamin D zu, noch auf das Kalzium in der Nahrung. Kalzium soll daher in der Osteoporose verschrieben werden, postprandial. Auch Vitamin D mangelt in der Mehrzahl der osteoporotischen Patienten, vor allem im h\u00f6heren Alter, und soll zusammen mit Kalzium verschrieben werden, da es nur sehr schwierig mit der Nahrung einzunehmen ist. Obschon bis zu 10'000 IE pro Tag keine Toxizit\u00e4t zu bef\u00fcrchten ist, empfiehlt das IOM nur 600 IE und vernachl\u00e4ssigt dabei die Tatsache, dass diese Dosis im Durchschnitt kaum einen Blutwert von 25OH-Vitamin D erwirkt, der mit verminderter Frakturinzidenz einher geht, und die einen grossen Teil der Patienten im Vitamin D-Mangel bel\u00e4sst, welcher die Reaktion auf die Therapie vermindert. Schweizer, Deutsche und auch amerikanische Spezialisten empfehlen 800 - 2000 IE pro Tag. <\/jats:p>","DOI":"10.1024\/0040-5930\/a000268","type":"journal-article","created":{"date-parts":[[2013,2,2]],"date-time":"2013-02-02T02:17:50Z","timestamp":1359771470000},"page":"153-161","source":"Crossref","is-referenced-by-count":1,"title":["Kalzium und Vitamin D in Therapie und Pr\u00e4vention der Osteoporose - aktuelle Widerspr\u00fcche"],"prefix":"10.1024","volume":"69","author":[{"given":"Peter","family":"Burckhardt","sequence":"first","affiliation":[{"name":"Klinik Bois-Cerf\/Hirslanden, Lausanne"}],"role":[{"role":"author","vocabulary":"crossref"}]}],"member":"101","container-title":["Therapeutische Umschau"],"original-title":[],"language":"de","link":[{"URL":"https:\/\/econtent.hogrefe.com\/doi\/pdf\/10.1024\/0040-5930\/a000268","content-type":"unspecified","content-version":"vor","intended-application":"similarity-checking"}],"deposited":{"date-parts":[[2022,5,8]],"date-time":"2022-05-08T10:53:04Z","timestamp":1652007184000},"score":1,"resource":{"primary":{"URL":"https:\/\/econtent.hogrefe.com\/doi\/10.1024\/0040-5930\/a000268"}},"subtitle":[],"short-title":[],"issued":{"date-parts":[[2012,3,1]]},"references-count":0,"journal-issue":{"issue":"3","published-print":{"date-parts":[[2012,3,1]]}},"alternative-id":["10.1024\/0040-5930\/a000268"],"URL":"https:\/\/doi.org\/10.1024\/0040-5930\/a000268","relation":{},"ISSN":["0040-5930","1664-2864"],"issn-type":[{"value":"0040-5930","type":"print"},{"value":"1664-2864","type":"electronic"}],"subject":[],"published":{"date-parts":[[2012,3,1]]}}}