{"status":"ok","message-type":"work","message-version":"1.0.0","message":{"indexed":{"date-parts":[[2022,3,29]],"date-time":"2022-03-29T18:20:11Z","timestamp":1648578011961},"reference-count":0,"publisher":"Hogrefe Publishing Group","issue":"4","content-domain":{"domain":[],"crossmark-restriction":false},"short-container-title":["Therapeutische Umschau"],"published-print":{"date-parts":[[2020,5]]},"abstract":"<jats:p> Zusammenfassung. Die akute Appendizitis ist eine der h\u00e4ufigsten akuten chirurgischen Krankheitsbilder. Vermeintlich wird diese Erkrankung meist als einfach zu diagnostizieren und zu behandeln angesehen. Dies gilt zwar f\u00fcr eine Mehrzahl der Patienten, jedoch gibt es auch regelm\u00e4ssig F\u00e4lle, bei denen die Diagnostik schwierig und die ad\u00e4quate Therapie nicht immer eindeutig ist. Die Diagnostik umfasst neben der Anamnese und der klinischen Untersuchung in vielen L\u00e4ndern zunehmend die intensivere Nutzung von bildgebenden Verfahren (Ultraschall, Computertomographie, ggfs. Magnetresonanztomographie), was wiederum zu unn\u00f6tiger Strahlenbelastung v. a. junger Patienten und erh\u00f6hten Kosten im Gesundheitswesen f\u00fchren kann. Im Gegensatz dazu, f\u00fchren Verz\u00f6gerungen in der Diagnosestellung und Therapie und die damit verbundenen Komplikationen h\u00e4ufig zu rechtlichen Auseinandersetzungen. Zus\u00e4tzlich kommt hinzu, dass in den letzten Jahren ein Wandel in der Therapie-Strategie stattgefunden hat und nicht immer die notfallm\u00e4ssige Operation als Standardtherapie empfohlen wird. Die nicht-operative, konservative Therapie kommt immer mehr zum Einsatz, wobei es noch keine eindeutigen Ergebnisse und klare Identifizierung von Patienten-Gruppen gibt, die von dieser Therapie zweifelsfrei profitieren. Diese Probleme und Kontroversen sollen in diesem Artikel beleuchtet werden. Insbesondere soll dabei auch auf rechtliche Aspekte und interkollegiale Konflikte zwischen Zuweisern, Spital\u00e4rzten, Angeh\u00f6rigen und Patienten eingegangen werden. Einmal mehr zeigt sich, dass das vermeintlich einfache Krankheitsbild, doch nicht immer so einfach ist. <\/jats:p>","DOI":"10.1024\/0040-5930\/a001169","type":"journal-article","created":{"date-parts":[[2020,8,10]],"date-time":"2020-08-10T08:18:06Z","timestamp":1597047486000},"page":"147-156","source":"Crossref","is-referenced-by-count":0,"title":["Akute Appendizitis \u2013 Aktuelle Kontroversen in der Diagnostik und Therapie"],"prefix":"10.1024","volume":"77","author":[{"given":"Ren\u00e9","family":"Fahrner","sequence":"first","affiliation":[{"name":"Klinik f\u00fcr Allgemein- und Viszeralchirurgie, B\u00fcrgerspital Solothurn"}],"role":[{"role":"author","vocabulary":"crossref"}]},{"given":"Daniel","family":"Inderbitzin","sequence":"additional","affiliation":[{"name":"Klinik f\u00fcr Allgemein- und Viszeralchirurgie, B\u00fcrgerspital Solothurn"}],"role":[{"role":"author","vocabulary":"crossref"}]}],"member":"101","container-title":["Therapeutische Umschau"],"original-title":[],"language":"de","link":[{"URL":"https:\/\/econtent.hogrefe.com\/doi\/pdf\/10.1024\/0040-5930\/a001169","content-type":"unspecified","content-version":"vor","intended-application":"similarity-checking"}],"deposited":{"date-parts":[[2021,3,16]],"date-time":"2021-03-16T21:46:03Z","timestamp":1615931163000},"score":1,"resource":{"primary":{"URL":"https:\/\/econtent.hogrefe.com\/doi\/10.1024\/0040-5930\/a001169"}},"subtitle":[],"short-title":[],"issued":{"date-parts":[[2020,5]]},"references-count":0,"journal-issue":{"issue":"4","published-print":{"date-parts":[[2020,5]]}},"alternative-id":["10.1024\/0040-5930\/a001169"],"URL":"https:\/\/doi.org\/10.1024\/0040-5930\/a001169","relation":{},"ISSN":["0040-5930","1664-2864"],"issn-type":[{"value":"0040-5930","type":"print"},{"value":"1664-2864","type":"electronic"}],"subject":[],"published":{"date-parts":[[2020,5]]}}}