{"status":"ok","message-type":"work","message-version":"1.0.0","message":{"indexed":{"date-parts":[[2022,4,5]],"date-time":"2022-04-05T08:40:43Z","timestamp":1649148043096},"reference-count":0,"publisher":"Hogrefe Publishing Group","issue":"5","content-domain":{"domain":[],"crossmark-restriction":false},"short-container-title":["Therapeutische Umschau"],"published-print":{"date-parts":[[2021,6]]},"abstract":"<jats:p> Zusammenfassung. Die Urolithiasis ist eine sehr h\u00e4ufige Erkrankung mit einem Lebenszeitrisiko von 10 \u2013 15 % in den industrialisierten L\u00e4ndern. W\u00e4hrend die Steinbildung in aller Regel asymptomatisch innerhalb des Nierenbeckenkelchsystems erfolgt und somit das Bild der Nephrolithiasis generiert, kommt es zur klinischen Manifestation beim \u00dcbertritt dieser Konkremente in den Ureter und somit Ureterolithiasis. Die typische Klinik zeichnet sich prim\u00e4r durch starke, kolikartige Flankenschmerzen aus. Die Ureterolithasis ist somit eine der wichtigsten Differenzialdiagnosen bei Flankenschmerzen und bedarf einer sofortigen und akkuraten Diagnostik. Die Diagnose des Steinleidens erfolgt mittels Bildgebung, die CT-Schichtbildgebung ist dabei dem Ultraschall in Bezug auf die Steinbilanzierung, welche f\u00fcr die Therapieplanung wichtig ist, deutlich \u00fcberlegen. Neben der Steinbilanzierung ist die Erfassung von Anamnese, Vital- und Labor-Parametern essenziell zum Ausschluss oder Erkennen einer begleitenden Infektion im Harntrakt. W\u00e4hrend die Nephrolithiasis kaum akute Probleme bereitet, kann die Ureterolithiasis nebst der h\u00e4ufig sehr eindr\u00fccklichen Schmerz-Klinik in k\u00fcrzester Zeit zu einem sehr gef\u00e4hrlichen bis lebensbedrohlichen Problem werden, n\u00e4mlich dann, wenn die durch das Konkrement bedingte Obstruktion gleichzeitig mit einem Infekt im Harntrakt auftritt. In diesem Fall ist die notfallm\u00e4ssige Entlastung des Harntraktes die wichtigste Massnahme. <\/jats:p>","DOI":"10.1024\/0040-5930\/a001263","type":"journal-article","created":{"date-parts":[[2021,5,25]],"date-time":"2021-05-25T09:36:17Z","timestamp":1621935377000},"page":"215-221","source":"Crossref","is-referenced-by-count":0,"title":["Urolithiasis"],"prefix":"10.1024","volume":"78","author":[{"given":"Martin H.","family":"Umbehr","sequence":"first","affiliation":[{"name":"Klinik f\u00fcr Urologie, Stadtspital Waid und Triemli, Z\u00fcrich"}],"role":[{"role":"author","vocabulary":"crossref"}]},{"given":"Michael","family":"M\u00fcntener","sequence":"additional","affiliation":[{"name":"Klinik f\u00fcr Urologie, Stadtspital Waid und Triemli, Z\u00fcrich"}],"role":[{"role":"author","vocabulary":"crossref"}]}],"member":"101","container-title":["Therapeutische Umschau"],"original-title":[],"language":"de","link":[{"URL":"https:\/\/econtent.hogrefe.com\/doi\/pdf\/10.1024\/0040-5930\/a001263","content-type":"unspecified","content-version":"vor","intended-application":"similarity-checking"}],"deposited":{"date-parts":[[2021,5,25]],"date-time":"2021-05-25T09:36:24Z","timestamp":1621935384000},"score":1,"resource":{"primary":{"URL":"https:\/\/econtent.hogrefe.com\/doi\/10.1024\/0040-5930\/a001263"}},"subtitle":["Es kommt nicht nur auf die Gr\u00f6sse an"],"short-title":[],"issued":{"date-parts":[[2021,6]]},"references-count":0,"journal-issue":{"issue":"5","published-print":{"date-parts":[[2021,6]]}},"alternative-id":["10.1024\/0040-5930\/a001263"],"URL":"https:\/\/doi.org\/10.1024\/0040-5930\/a001263","relation":{},"ISSN":["0040-5930","1664-2864"],"issn-type":[{"value":"0040-5930","type":"print"},{"value":"1664-2864","type":"electronic"}],"subject":[],"published":{"date-parts":[[2021,6]]}}}