{"status":"ok","message-type":"work","message-version":"1.0.0","message":{"indexed":{"date-parts":[[2025,10,2]],"date-time":"2025-10-02T13:25:38Z","timestamp":1759411538709},"reference-count":0,"publisher":"Hogrefe Publishing Group","issue":"9","content-domain":{"domain":[],"crossmark-restriction":false},"short-container-title":["Therapeutische Umschau"],"published-print":{"date-parts":[[2022,11]]},"abstract":"<jats:p> Zusammenfassung. Die Lyme-Borreliose ist eine von der Spiroch\u00e4te Borrelia burgdorferi verursachte Zoonose, die in ganz Europa und in Nordamerika auftritt. Der Hauptvektor ist in Europa die Zecke Ixodes ricinus. Ihre drei Entwicklungsformen (Larve, Nymphe, Erwachsene) saugen Blut von Nagetieren, V\u00f6geln und Rehen welche auch Wirte von B. burgdorferi sein k\u00f6nnen. Die \u00dcbertragung der Erreger von infizierten Zecken auf einen Wirt erfolgt \u00fcber den Speichelfluss bei der Blutmahlzeit. Diese l\u00f6st in den im Zeckendarm vorhandenen Borrelien ph\u00e4notypische Ver\u00e4nderungen aus, die die Migration in die Speicheldr\u00fcsen und das \u00dcberleben im Wirt erm\u00f6glichen. Sowohl der Zeckenspeichel als auch die umgestalteten Oberfl\u00e4chenproteine der Borrelien vermitteln Schutz vor der Immunantwort des Wirts. Die Dissemination im Wirt erfolgt vorwiegend h\u00e4matogen. F\u00fcr die Migration im Gewebe ist die Motilit\u00e4t der Borrelien wichtig. Ein speziesabh\u00e4ngiger Tropismus f\u00fcr Haut, Gelenke und neuronale Strukturen scheint auf der selektiven Interaktion zwischen Proteinen von Bakterien und Wirt zu beruhen. Obwohl die hochgerechneten Borreliose F\u00e4lle in der Schweiz in den letzten Jahren stabil geblieben sind, dehnen sich die Gebiete aus, in welchen mit Borrelien infizierte Zecken anzutreffen sind. Neben dem Schutz vor Zeckenstichen k\u00f6nnen in Zukunft m\u00f6glicherweise auch Impfstoffe zur Verhinderung der Borreliose beitragen. Ein multivalenter Protein-basierter Impfstoff scheint vielversprechenden Schutz vor mehrere Subspezies von B. burgdorferi zu vermitteln. <\/jats:p>","DOI":"10.1024\/0040-5930\/a001386","type":"journal-article","created":{"date-parts":[[2022,10,28]],"date-time":"2022-10-28T06:24:05Z","timestamp":1666938245000},"page":"441-447","source":"Crossref","is-referenced-by-count":2,"title":["Lyme-Borreliose"],"prefix":"10.1024","volume":"79","author":[{"given":"Yonas","family":"Martin","sequence":"first","affiliation":[{"name":"Universit\u00e4tsklinik f\u00fcr Infektiologie, Inselspital,                Universit\u00e4t Bern, Schweiz"}],"role":[{"role":"author","vocabulary":"crossref"}]},{"given":"Stefan","family":"Zimmerli","sequence":"additional","affiliation":[{"name":"Universit\u00e4tsklinik f\u00fcr Infektiologie, Inselspital,                Universit\u00e4t Bern, Schweiz"}],"role":[{"role":"author","vocabulary":"crossref"}]}],"member":"101","container-title":["Therapeutische Umschau"],"original-title":[],"language":"de","link":[{"URL":"https:\/\/econtent.hogrefe.com\/doi\/pdf\/10.1024\/0040-5930\/a001386","content-type":"unspecified","content-version":"vor","intended-application":"similarity-checking"}],"deposited":{"date-parts":[[2022,10,28]],"date-time":"2022-10-28T06:24:09Z","timestamp":1666938249000},"score":1,"resource":{"primary":{"URL":"https:\/\/econtent.hogrefe.com\/doi\/10.1024\/0040-5930\/a001386"}},"subtitle":["Epidemiologie und Pathophysiologie"],"short-title":[],"issued":{"date-parts":[[2022,11]]},"references-count":0,"journal-issue":{"issue":"9","published-print":{"date-parts":[[2022,11]]}},"alternative-id":["10.1024\/0040-5930\/a001386"],"URL":"https:\/\/doi.org\/10.1024\/0040-5930\/a001386","relation":{},"ISSN":["0040-5930","1664-2864"],"issn-type":[{"value":"0040-5930","type":"print"},{"value":"1664-2864","type":"electronic"}],"subject":[],"published":{"date-parts":[[2022,11]]}}}