{"status":"ok","message-type":"work","message-version":"1.0.0","message":{"indexed":{"date-parts":[[2023,9,13]],"date-time":"2023-09-13T17:18:22Z","timestamp":1694625502780},"reference-count":0,"publisher":"Hogrefe Publishing Group","issue":"7","content-domain":{"domain":[],"crossmark-restriction":false},"short-container-title":["Therapeutische Umschau"],"published-print":{"date-parts":[[2000,7,1]]},"abstract":"<jats:p> Das obstruktive Schlafapnoe Syndrom ist eine h\u00e4ufige, wahrscheinlich zu selten diagnostizierte und unterbehandelte Erkrankung. Haus\u00e4rzte werden in der Regel als erste von den Patienten kontaktiert. Sowohl Abkl\u00e4rung als auch die meisten therapeutischen Ma\u00dfnahmen sind aufwendig und bed\u00fcrfen einer kompetenten, geduldigen und motivierenden F\u00fchrung durch die behandelnden \u00c4rzte. Die Anamnese hilft, eine f\u00fcr das obstruktive Schlafapnoe Syndrom typischerweise vermehrte Tagesschl\u00e4frigkeit (Hypersomnie) von einfacher Tagesm\u00fcdigkeit, wie sie auch bei Ein- und Durchschlafst\u00f6rungen vorkommt, abzugrenzen. Die klinische Untersuchung unterst\u00fctzt die Vorselektion von Patienten f\u00fcr weiterf\u00fchrende Abkl\u00e4rungen. Anatomische Engnisse in den Atemwegen m\u00fcssen ausgeschlossen werden. Oft ist ein multidisziplin\u00e4res Vorgehen mit Einbezug von Pneumologen, HNO-Spezialisten, Kieferorthop\u00e4den und Neurologen n\u00f6tig. Die apparative Diagnostik zielt darauf, periodische Atempausen und repetitive Aufwachreaktionen nachzuweisen. Bei diagnostischer Unsicherheit und entsprechendem Leidensdruck l\u00e4sst sich meist ein Therapieversuch rechtfertigen. Die ventilatorische Unterst\u00fctzung durch kontinuierlichen positiven Druck, appliziert durch eine Nasenmaske, ist die erfolgsversprechendste und nebenwirkungs\u00e4rmste Behandlung. Motivation und engmaschige Betreuung besonders zu Beginn der Therapie sind essentiell. Masken und \u00dcberdruckger\u00e4te unterstehen einer rasanten technischen Entwicklung und werden stets angenehmer und besser vertr\u00e4glich. <\/jats:p>","DOI":"10.1024\/0040-5930.57.7.439","type":"journal-article","created":{"date-parts":[[2006,1,31]],"date-time":"2006-01-31T12:21:03Z","timestamp":1138710063000},"page":"439-443","source":"Crossref","is-referenced-by-count":0,"title":["Role of general practitioners in diagnosing the sleep apnea\/hypopnea syndrome"],"prefix":"10.1024","volume":"57","author":[{"family":"Thurnheer","sequence":"first","affiliation":[{"name":"Medizinische Universit\u00e4tsklinik Bruderholz"}],"role":[{"role":"author","vocabulary":"crossref"}]}],"member":"101","container-title":["Therapeutische Umschau"],"original-title":[],"language":"de","link":[{"URL":"https:\/\/econtent.hogrefe.com\/doi\/pdf\/10.1024\/0040-5930.57.7.439","content-type":"unspecified","content-version":"vor","intended-application":"similarity-checking"}],"deposited":{"date-parts":[[2022,5,8]],"date-time":"2022-05-08T10:52:11Z","timestamp":1652007131000},"score":1,"resource":{"primary":{"URL":"https:\/\/econtent.hogrefe.com\/doi\/10.1024\/0040-5930.57.7.439"}},"subtitle":[],"short-title":[],"issued":{"date-parts":[[2000,7,1]]},"references-count":0,"journal-issue":{"issue":"7","published-print":{"date-parts":[[2000,7,1]]}},"alternative-id":["10.1024\/0040-5930.57.7.439"],"URL":"https:\/\/doi.org\/10.1024\/0040-5930.57.7.439","relation":{},"ISSN":["0040-5930","1664-2864"],"issn-type":[{"value":"0040-5930","type":"print"},{"value":"1664-2864","type":"electronic"}],"subject":[],"published":{"date-parts":[[2000,7,1]]}}}