{"status":"ok","message-type":"work","message-version":"1.0.0","message":{"indexed":{"date-parts":[[2023,12,17]],"date-time":"2023-12-17T12:50:35Z","timestamp":1702817435400},"reference-count":0,"publisher":"Hogrefe Publishing Group","issue":"1","content-domain":{"domain":[],"crossmark-restriction":false},"short-container-title":["Therapeutische Umschau"],"published-print":{"date-parts":[[2002,1,1]]},"abstract":"<jats:p> Infektionen der Weichteile sind h\u00e4ufig. Das klinische Spektrum der Weichteilinfektionen umfasst Infektionen der Haut, der Subkutis sowie der darunter liegenden Weichteile, insbesondere der Faszie und der Muskulatur. Die Pathogenese der Weichteilinfektionen ist vielf\u00e4ltig. Ausl\u00f6ser ist in der Regel das Eindringen von pathogenen Mikroorganismen in die Haut, bzw. in die Weichteile im Rahmen einer Verletzung. Die wichtigsten Erreger, die zu Haut- und Weichteilinfektionen f\u00fchren, sind Staphylokokken, insbesondere Staphylococcus aureus und Streptokokken, insbesondere Gruppe A-Streptokokken. Bei Patienten mit Immunsuppression oder bei Vorliegen besonderer Umst\u00e4nde k\u00f6nnnen auch Gram-negative Erreger zu Haut- und Weichteilinfektionen f\u00fchren. Angesichts des Keimspektrums der meisten Weichteilinfektionen sind Betalaktam-Antibiotika mit ausreichender Aktivit\u00e4t gegen Staphylokokken die Medikamente erster Wahl. Da ein hoher Anteil der Staphylococcus aureus Penicillinase bilden, sind penicillinasefeste Betalaktame, insbesondere penicillinasefeste Penicilline vorzuziehen. Im Laufe der vergangenen 40 Jahre stellten wir zuerst das Auftreten der Penicillin-Resistenz bei Staphylokokken fest, anschlie\u00dfend dann das Auftreten und die Zunahme der Methicillin-Resistenz. Mittlerweile stellen Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA) weltweit ein gro\u00dfes Problem dar, wobei die geographischen Unterschiede noch recht ausgepr\u00e4gt sind. Ist mit einer hohen Wahrscheinlichkeit von MRSA zu rechnen, sollten Weichteilinfektionen, die klinisch das Potential zu einem schweren Verlauf haben, prim\u00e4r mit einem Glykopeptid (Vancomycin bzw. Teicoplanin) behandelt werden. Neue Medikamente wie zum Beispiel die Oxazolidinone (z.B. Linezolid) sowie Quinupristin\/Dalfopristin stellen f\u00fcr die Zukunft interessante Alternativen zu den Glykopeptiden bei der Therapie von Weichteilinfektionen dar. <\/jats:p>","DOI":"10.1024\/0040-5930.59.1.41","type":"journal-article","created":{"date-parts":[[2006,1,31]],"date-time":"2006-01-31T12:21:59Z","timestamp":1138710119000},"page":"41-45","source":"Crossref","is-referenced-by-count":2,"title":["Significance of antibiotic resistance for the treatment of soft tissue infections"],"prefix":"10.1024","volume":"59","author":[{"given":"Christian","family":"Ruef","sequence":"first","affiliation":[{"name":"Departement f\u00fcr Innere Medizin, Abteilung Infektionskrankheiten und Spitalhygiene, Universit\u00e4tsspital Z\u00fcrich"}],"role":[{"role":"author","vocabulary":"crossref"}]}],"member":"101","container-title":["Therapeutische Umschau"],"original-title":[],"language":"de","link":[{"URL":"https:\/\/econtent.hogrefe.com\/doi\/pdf\/10.1024\/0040-5930.59.1.41","content-type":"unspecified","content-version":"vor","intended-application":"similarity-checking"}],"deposited":{"date-parts":[[2022,5,8]],"date-time":"2022-05-08T10:41:04Z","timestamp":1652006464000},"score":1,"resource":{"primary":{"URL":"https:\/\/econtent.hogrefe.com\/doi\/10.1024\/0040-5930.59.1.41"}},"subtitle":[],"short-title":[],"issued":{"date-parts":[[2002,1,1]]},"references-count":0,"journal-issue":{"issue":"1","published-print":{"date-parts":[[2002,1,1]]}},"alternative-id":["10.1024\/0040-5930.59.1.41"],"URL":"https:\/\/doi.org\/10.1024\/0040-5930.59.1.41","relation":{},"ISSN":["0040-5930","1664-2864"],"issn-type":[{"value":"0040-5930","type":"print"},{"value":"1664-2864","type":"electronic"}],"subject":[],"published":{"date-parts":[[2002,1,1]]}}}