{"status":"ok","message-type":"work","message-version":"1.0.0","message":{"indexed":{"date-parts":[[2023,9,13]],"date-time":"2023-09-13T17:19:00Z","timestamp":1694625540785},"reference-count":0,"publisher":"Hogrefe Publishing Group","issue":"11","content-domain":{"domain":[],"crossmark-restriction":false},"short-container-title":["Therapeutische Umschau"],"published-print":{"date-parts":[[2002,11,1]]},"abstract":"<jats:p> Nabelschnurblut ist reich an h\u00e4matopoietischen Stammzellen. Es kann bei der Geburt gewonnen, gewebstypisiert und eingelagert werden. Seit gut zehn Jahren wird Nabelschnurblut mit Erfolg als Quelle f\u00fcr die Transplantation h\u00e4matopoietischer Stammzellen verwendet, in Erg\u00e4nzung zu Knochenmark und mobilisierten Stammzellen aus peripherem Blut. Die allogenen Transplantationen werden zwischen HLA-identischen Geschwistern und von HLA-\u00e4hnlichen Fremdspendern durchgef\u00fchrt. Die meisten Empf\u00e4nger sind Kinder mit Leuk\u00e4mien oder genetischen Erkrankungen, aber auch zunehmend Adoleszente und Erwachsene. Aufgrund der vielversprechenden Ergebnisse entstehen weltweit Nabelschnurblutbanken mit kryopr\u00e4servierten HLA-typisierten Nabelschnurblutproben anonymer Spender, welche f\u00fcr allogene Stammzelltransplantationen bereit stehen. Daneben sind auch sogenannte private Nabelschnurblutbanken entstanden, welche Nabelschnurblutproben von gesunden Kindern ohne betroffenes Familienmitglied bei der Geburt einlagern, damit im Falle einer sp\u00e4teren Erkrankung (z.B. Leuk\u00e4mie) autologe Stammzellen des Kindes f\u00fcr eine Transplantation zur Verf\u00fcgung stehen. Aus verschiedenen Gr\u00fcnden ist dieses Verfahren sowohl wissenschaftlich wie auch ethisch umstritten. Bis heute gibt es keine etablierte Indikation zur autologen Nabelschnurblut-Stammzelltransplantation. Die Plastizit\u00e4t und Multipotenz adulter Stammzellen, welche seit j\u00fcngster Zeit entdeckt wurde, k\u00f6nnte jedoch in Zukunft dazu f\u00fchren, dass auch autologe Stammzellen aus Nabelschnurblut im Bereiche der regenerativen Therapie (Zell- und Organersatz) f\u00fcr verschiedenste Indikationen verwendet werden k\u00f6nnen. Vorerst jedoch bleibt dies spekulativ. Die Forschung der nun folgenden Jahre auf dem Gebiet der Stammzellentwicklung und Differenzierung wird versuchen, hier Antworten zu finden. <\/jats:p>","DOI":"10.1024\/0040-5930.59.11.577","type":"journal-article","created":{"date-parts":[[2006,1,31]],"date-time":"2006-01-31T12:22:38Z","timestamp":1138710158000},"page":"577-582","source":"Crossref","is-referenced-by-count":3,"title":["Stem cells from cord blood \u2013 current status and future potential"],"prefix":"10.1024","volume":"59","author":[{"family":"Surbek","sequence":"first","affiliation":[{"name":"Universit\u00e4ts-Frauenklinik, Basel"}],"role":[{"role":"author","vocabulary":"crossref"}]},{"family":"Holzgreve","sequence":"additional","affiliation":[{"name":"Universit\u00e4ts-Frauenklinik, Basel"}],"role":[{"role":"author","vocabulary":"crossref"}]}],"member":"101","container-title":["Therapeutische Umschau"],"original-title":[],"language":"de","link":[{"URL":"https:\/\/econtent.hogrefe.com\/doi\/pdf\/10.1024\/0040-5930.59.11.577","content-type":"unspecified","content-version":"vor","intended-application":"similarity-checking"}],"deposited":{"date-parts":[[2022,5,8]],"date-time":"2022-05-08T10:42:43Z","timestamp":1652006563000},"score":1,"resource":{"primary":{"URL":"https:\/\/econtent.hogrefe.com\/doi\/10.1024\/0040-5930.59.11.577"}},"subtitle":[],"short-title":[],"issued":{"date-parts":[[2002,11,1]]},"references-count":0,"journal-issue":{"issue":"11","published-print":{"date-parts":[[2002,11,1]]}},"alternative-id":["10.1024\/0040-5930.59.11.577"],"URL":"https:\/\/doi.org\/10.1024\/0040-5930.59.11.577","relation":{},"ISSN":["0040-5930","1664-2864"],"issn-type":[{"value":"0040-5930","type":"print"},{"value":"1664-2864","type":"electronic"}],"subject":[],"published":{"date-parts":[[2002,11,1]]}}}