{"status":"ok","message-type":"work","message-version":"1.0.0","message":{"indexed":{"date-parts":[[2023,9,13]],"date-time":"2023-09-13T17:18:37Z","timestamp":1694625517910},"reference-count":0,"publisher":"Hogrefe Publishing Group","issue":"12","content-domain":{"domain":[],"crossmark-restriction":false},"short-container-title":["Therapeutische Umschau"],"published-print":{"date-parts":[[2002,12,1]]},"abstract":"<jats:p> Die Behandlung des Geburtsschmerzes mittels Periduralan\u00e4sthesie gilt als die Methode der Wahl und ist der systemischen Applikation von Analgetika im Krei\u00dfsaal \u00fcberlegen. Was die \u00fcber den Periduralkatheter applizierten Pharmaka anbelangt, so hat sich in den letzten Jahren eine Modifizierung ergeben. Kamen hier fr\u00fcher ausschlie\u00dflich Lokalan\u00e4sthetika zum Einsatz, so scheint sich inzwischen eine peridural applizierte Kombination von Lokalan\u00e4sthetika und Opioiden durchzusetzen. Damit kann die Gesamtmenge des Lokalan\u00e4sthetikums deutlich reduziert werden, die motorische Kraft beim Pressen der Schwangeren in der Austreibungsphase bleibt weitgehend erhalten. Im operativen Bereich hat sich bez\u00fcglich der Sectio caesarea in den vergangenen Jahren eine Entwicklung abgezeichnet, die einen vermehrten Einsatz von r\u00fcckenmarknahen Leitungsan\u00e4sthesieverfahren gegen\u00fcber der Inhalationsan\u00e4sthesie erkennen l\u00e4sst. Die Spinalan\u00e4sthesie hat gegen\u00fcber der Periduralan\u00e4sthesie bei diesem Eingriff Vorteile wie schnelle Anschlagzeit, sichere sensible Blockade und eine geringere Versagerquote. Der Nachteil dieses Verfahrens besteht in dem geh\u00e4uften Auftreten einer Hypotension bei der Mutter, die aber bei ad\u00e4quater Therapie keine gravierende Komplikation darstellt. Hinsichtlich der kontinuierlichen Katheter-Spinalan\u00e4sthesie liegen noch keine ausreichenden Studien mit gro\u00dfen Fallzahlen vor. Vom theoretischen Ansatzpunkt scheint die Methode insofern Vorteile zu bieten, als eine titrierte Gabe von Lokalan\u00e4sthetika und Opioiden eine individuelle Dosisanpassung erlaubt. Akutsituationen wie die Notfallsectio, bedrohliche postpartale Blutungen, die Eklampsie und das Hellp-Syndrom stellen die Hauptrisiken der an\u00e4sthesiologischen T\u00e4tigkeit in der Geburtshilfe dar. <\/jats:p>","DOI":"10.1024\/0040-5930.59.12.667","type":"journal-article","created":{"date-parts":[[2006,1,31]],"date-time":"2006-01-31T12:22:39Z","timestamp":1138710159000},"page":"667-676","source":"Crossref","is-referenced-by-count":4,"title":["Anesthesia and analgesia in obstetrics"],"prefix":"10.1024","volume":"59","author":[{"family":"von Hundelshausen","sequence":"first","affiliation":[{"name":"Klinik f\u00fcr Anaesthesiologie der Technischen Universit\u00e4t M\u00fcnchen, Klinikum rechts der Isar, M\u00fcnchen"}],"role":[{"role":"author","vocabulary":"crossref"}]}],"member":"101","container-title":["Therapeutische Umschau"],"original-title":[],"language":"de","link":[{"URL":"https:\/\/econtent.hogrefe.com\/doi\/pdf\/10.1024\/0040-5930.59.12.667","content-type":"unspecified","content-version":"vor","intended-application":"similarity-checking"}],"deposited":{"date-parts":[[2022,5,8]],"date-time":"2022-05-08T10:42:07Z","timestamp":1652006527000},"score":1,"resource":{"primary":{"URL":"https:\/\/econtent.hogrefe.com\/doi\/10.1024\/0040-5930.59.12.667"}},"subtitle":[],"short-title":[],"issued":{"date-parts":[[2002,12,1]]},"references-count":0,"journal-issue":{"issue":"12","published-print":{"date-parts":[[2002,12,1]]}},"alternative-id":["10.1024\/0040-5930.59.12.667"],"URL":"https:\/\/doi.org\/10.1024\/0040-5930.59.12.667","relation":{},"ISSN":["0040-5930","1664-2864"],"issn-type":[{"value":"0040-5930","type":"print"},{"value":"1664-2864","type":"electronic"}],"subject":[],"published":{"date-parts":[[2002,12,1]]}}}