{"status":"ok","message-type":"work","message-version":"1.0.0","message":{"indexed":{"date-parts":[[2023,9,13]],"date-time":"2023-09-13T17:19:12Z","timestamp":1694625552298},"reference-count":0,"publisher":"Hogrefe Publishing Group","issue":"1","content-domain":{"domain":[],"crossmark-restriction":false},"short-container-title":["Therapeutische Umschau"],"published-print":{"date-parts":[[2004,1,1]]},"abstract":"<jats:p> In der vorliegenden Arbeit werden prinzipielle Aspekte der Wirkung von \u00fcberlautem Schall dargestellt. \u00dcberlauter Schall verursacht eine akustische Traumatisierung, die initial zu einer vor\u00fcbergehenden Geh\u00f6rverminderung f\u00fchrt und bei intensiver und l\u00e4ngerer Exponierung einen bleibenden H\u00f6rschaden bewirkt. Impulsschallereignisse, wie Hammerschl\u00e4ge auf Metall, Gewehrsch\u00fcsse und andere Detonationen, die Intensit\u00e4ten von 160 bis 180 dB erreichen, sind besonders gef\u00e4hrlich. Auch das Spielen von lauten Instrumenten, wie Schlagzeug oder Trompete, kann zu H\u00f6rsch\u00e4den f\u00fchren. Weniger schlimm als oft angenommen ist dagegen das H\u00f6ren von elektronisch verst\u00e4rkter Musik mit Walkmans, in Diskotheken und an Rockkonzerten. Der Grund daf\u00fcr ist, dass die mittlere Lautst\u00e4rke zwar hoch ist, die besonders sch\u00e4dlichen Schallspitzen aber weitgehend wegfallen. Verkehrsl\u00e4rm von Stra\u00dfe, Eisenbahn und Flugzeug ist im Normalfall nicht direkt f\u00fcr das Geh\u00f6r sch\u00e4dlich, kann aber subjektiv eine erhebliche St\u00f6rung und einen Stressfaktor mit psychischen und psychosomatischen Folgen (z. B. Schlafst\u00f6rungen, vegetative Symptome) darstellen. Eine Behandlung eines einmal erlittenen akustischen Traumas gibt es nicht. Um so wichtiger ist die systematische Prophylaxe entweder durch individuellen Geh\u00f6rschutz (Pfropfen, Kapseln) oder durch Verminderung des Schalls an der Quelle durch Isolation, Kapselung und leisere Motoren. Dank solchen Ma\u00dfnahmen ist die Inzidenz des akustischen Traumas in den vergangenen Dezennien zur\u00fcckgegangen. <\/jats:p>","DOI":"10.1024\/0040-5930.61.1.21","type":"journal-article","created":{"date-parts":[[2006,1,31]],"date-time":"2006-01-31T12:23:25Z","timestamp":1138710205000},"page":"21-29","source":"Crossref","is-referenced-by-count":4,"title":["Die Auswirkungen von \u00fcberlautem Schall auf das Geh\u00f6r"],"prefix":"10.1024","volume":"61","author":[{"given":"R.","family":"H\u00e4usler","sequence":"first","affiliation":[{"name":"Klinik f\u00fcr Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten, Hals- und Kopfchirurgie, Inselspital, Universit\u00e4t Bern, Bern"}],"role":[{"role":"author","vocabulary":"crossref"}]}],"member":"101","container-title":["Therapeutische Umschau"],"original-title":[],"language":"de","link":[{"URL":"https:\/\/econtent.hogrefe.com\/doi\/pdf\/10.1024\/0040-5930.61.1.21","content-type":"unspecified","content-version":"vor","intended-application":"similarity-checking"}],"deposited":{"date-parts":[[2022,5,8]],"date-time":"2022-05-08T10:37:03Z","timestamp":1652006223000},"score":1,"resource":{"primary":{"URL":"https:\/\/econtent.hogrefe.com\/doi\/10.1024\/0040-5930.61.1.21"}},"subtitle":[],"short-title":[],"issued":{"date-parts":[[2004,1,1]]},"references-count":0,"journal-issue":{"issue":"1","published-print":{"date-parts":[[2004,1,1]]}},"alternative-id":["10.1024\/0040-5930.61.1.21"],"URL":"https:\/\/doi.org\/10.1024\/0040-5930.61.1.21","relation":{},"ISSN":["0040-5930","1664-2864"],"issn-type":[{"value":"0040-5930","type":"print"},{"value":"1664-2864","type":"electronic"}],"subject":[],"published":{"date-parts":[[2004,1,1]]}}}