{"status":"ok","message-type":"work","message-version":"1.0.0","message":{"indexed":{"date-parts":[[2026,9,19]],"date-time":"2026-09-19T10:55:03Z","timestamp":1789815303661,"version":"4.0.1"},"reference-count":0,"publisher":"Hogrefe Publishing Group","issue":"10","content-domain":{"domain":[],"crossmark-restriction":false},"short-container-title":["Therapeutische Umschau"],"published-print":{"date-parts":[[2005,10,1]]},"abstract":"<jats:p> Wenige Interventionen in der Geschichte der Medizin haben die Gesellschaft so nachhaltig gepr\u00e4gt wie die Impfungen. Das Prinzip ist einfach und altbekannt. Als Edward Jenner 1798 seine Arbeit \u00fcber die Ursachen und Wirkungen der Kuhpocken ver\u00f6ffentlichte, war die \u00abVariolation\u00bb, die \u00dcbertragung von Eiter nur leicht an Pocken Erkrankter mittels einer Nadel durchaus verbreitet. Unterdessen sind die Pocken weltweit ausgerottet. Krankheiten wie die Poliomyelitis, die Diphtherie oder Tetanus sind bei uns verschwunden und seit 1990 die Impfung gegen H\u00e4mophilus influenzae Typ b eingef\u00fchrt wurde, sieht man kaum mehr eine Epiglottitis. Dieser Erfolg wurde dank Routineimpfungen im Kindesalter m\u00f6glich. Obwohl Impfungen sehr sicher sind und das Komplikationsrisiko weit unter den zu erwartenden Komplikationen bei nat\u00fcrlichem Krankheitsverlauf liegt, kamen verschiedene Impfungen in den letzten Jahren immer wieder in Verruf, anstatt Krankheiten zu verhindern, selbst Krankheiten wie Asthma, multiple Sklerose, Diabetes mellitus, chronische Arthritis oder Autismus auszul\u00f6sen. Diese Diskussionen wurden und werden teilweise heftig und mit viel Emotionen gef\u00fchrt. Die n\u00fcchterne Literaturbetrachtung zeigt, dass die Argumente gegen die Routineimpfungen h\u00e4ufig auf kleinen Fallbeobachtungen beruhen. Viele Argumente konnten jedoch in gro\u00dfen Studien widerlegt oder stark relativiert werden. Leider sind diese Arbeiten der Bev\u00f6lkerung aber weitgehend unbekannt. <\/jats:p>","DOI":"10.1024\/0040-5930.62.10.665","type":"journal-article","created":{"date-parts":[[2006,1,31]],"date-time":"2006-01-31T12:24:26Z","timestamp":1138710266000},"page":"665-674","source":"Crossref","is-referenced-by-count":3,"title":["Machen Impfungen krank?"],"prefix":"10.1024","volume":"62","author":[{"family":"Zingg","sequence":"first","affiliation":[{"name":"Medizinische Klinik, Universit\u00e4tskinderklinik Z\u00fcrich, Z\u00fcrich"}],"role":[{"vocabulary":"crossref","role":"author"}]}],"member":"101","container-title":["Therapeutische Umschau"],"original-title":[],"language":"de","link":[{"URL":"https:\/\/econtent.hogrefe.com\/doi\/pdf\/10.1024\/0040-5930.62.10.665","content-type":"unspecified","content-version":"vor","intended-application":"similarity-checking"}],"deposited":{"date-parts":[[2022,5,8]],"date-time":"2022-05-08T10:38:00Z","timestamp":1652006280000},"score":1,"resource":{"primary":{"URL":"https:\/\/econtent.hogrefe.com\/doi\/10.1024\/0040-5930.62.10.665"}},"subtitle":[],"short-title":[],"issued":{"date-parts":[[2005,10,1]]},"references-count":0,"journal-issue":{"issue":"10","published-print":{"date-parts":[[2005,10,1]]}},"alternative-id":["10.1024\/0040-5930.62.10.665"],"URL":"https:\/\/doi.org\/10.1024\/0040-5930.62.10.665","relation":{},"ISSN":["0040-5930","1664-2864"],"issn-type":[{"value":"0040-5930","type":"print"},{"value":"1664-2864","type":"electronic"}],"subject":[],"published":{"date-parts":[[2005,10,1]]}}}