{"status":"ok","message-type":"work","message-version":"1.0.0","message":{"indexed":{"date-parts":[[2025,5,23]],"date-time":"2025-05-23T13:42:50Z","timestamp":1748007770077},"reference-count":0,"publisher":"Hogrefe Publishing Group","issue":"4","content-domain":{"domain":[],"crossmark-restriction":false},"short-container-title":["Therapeutische Umschau"],"published-print":{"date-parts":[[2005,4,1]]},"abstract":"<jats:p> Die Erstversorgung einer von sexueller und\/oder k\u00f6rperlicher Gewalt betroffenen Frau hat einerseits die medizinische und psychologische Versorgung des Opfers und die Verhinderung gesundheitlicher Folgen des Traumas zum Ziel, andererseits dient sie der Befunderhebung und Spurensicherung im Hinblick auf eine Strafverfolgung des T\u00e4ters. Dem Opfer sollte immer empfohlen werden, eine Anzeige zu machen und die Rechtmedizin sollte wenn m\u00f6glich f\u00fcr die Untersuchung beigezogen werden. Nebst der Notfallkontrazeption sind prophylaktische Ma\u00dfnahmen zum Schutz vor STI, insbesondere HIV zu treffen. Bei der Betreuung einer von Gewalt betroffenen Frau ist zu ber\u00fccksichtigen, dass diese sich in mehr oder weniger ausgepr\u00e4gtem Ma\u00dfe in einem psychischen Ausnahmezustand befindet, so dass die Betreuung sich an den Prinzipien der Krisenintervention orientieren sollte. Begegnet ein Team einem Opfer bei der Erstversorgung mit Kompetenz und Professionalit\u00e4t, sowie mit einer empathischen und nicht wertenden Haltung, so ist dies ein wichtiger Beitrag an die Verarbeitung des erlittenen Traumas. <\/jats:p>","DOI":"10.1024\/0040-5930.62.4.223","type":"journal-article","created":{"date-parts":[[2006,1,31]],"date-time":"2006-01-31T12:24:21Z","timestamp":1138710261000},"page":"223-229","source":"Crossref","is-referenced-by-count":1,"title":["Die Erstbetreuung von Frauen nach sexueller und k\u00f6rperlicher Gewalt"],"prefix":"10.1024","volume":"62","author":[{"family":"Tschudin","sequence":"first","affiliation":[{"name":"Frauenklinik, Gyn\u00e4kologische Sozialmedizin und Psychosomatik, Universit\u00e4tsspital Basel, Basel"}],"role":[{"role":"author","vocabulary":"crossref"}]}],"member":"101","container-title":["Therapeutische Umschau"],"original-title":[],"language":"de","link":[{"URL":"https:\/\/econtent.hogrefe.com\/doi\/pdf\/10.1024\/0040-5930.62.4.223","content-type":"unspecified","content-version":"vor","intended-application":"similarity-checking"}],"deposited":{"date-parts":[[2022,5,8]],"date-time":"2022-05-08T10:37:41Z","timestamp":1652006261000},"score":1,"resource":{"primary":{"URL":"https:\/\/econtent.hogrefe.com\/doi\/10.1024\/0040-5930.62.4.223"}},"subtitle":[],"short-title":[],"issued":{"date-parts":[[2005,4,1]]},"references-count":0,"journal-issue":{"issue":"4","published-print":{"date-parts":[[2005,4,1]]}},"alternative-id":["10.1024\/0040-5930.62.4.223"],"URL":"https:\/\/doi.org\/10.1024\/0040-5930.62.4.223","relation":{},"ISSN":["0040-5930","1664-2864"],"issn-type":[{"value":"0040-5930","type":"print"},{"value":"1664-2864","type":"electronic"}],"subject":[],"published":{"date-parts":[[2005,4,1]]}}}