{"status":"ok","message-type":"work","message-version":"1.0.0","message":{"indexed":{"date-parts":[[2026,2,21]],"date-time":"2026-02-21T01:31:01Z","timestamp":1771637461065,"version":"3.50.1"},"reference-count":0,"publisher":"Hogrefe Publishing Group","issue":"2","content-domain":{"domain":[],"crossmark-restriction":false},"short-container-title":["Therapeutische Umschau"],"published-print":{"date-parts":[[2007,2,1]]},"abstract":"<jats:p> Die Raucherpr\u00e4valenz bei Jugendlichen befindet sich immer noch auf einem viel zu hohen Niveau. Die ungebrochene und durch geschickte Werbebotschaften verst\u00e4rkte Attraktivit\u00e4t des Rauchens als Bestandteil eines modernen, Freiheit und Jugendlichkeit verk\u00f6rpernden Lebensstils erh\u00f6ht zusammen mit genetischen, psychischen und sozialen Belastungen das Risiko, mit Tabak zu experimentieren und viele Jahre nicht mehr aufh\u00f6ren zu k\u00f6nnen. Insbesondere Jugendliche mit chronischen Erkrankungen wie Asthma bronchiale oder Diabetes geraten dadurch in eine Doppelbelastung. Auch die hohe Zahl junger RaucherInnen im Reproduktionsalter gibt wegen der daraus resultierenden Probleme Anlass zur Sorge. In den letzten Jahren konnten in bescheidenen Ans\u00e4tzen Interventionsprogramme zur Reduktion der Raucherquote entwickelt werden. Deutlicher Mangel herrscht vor allem an wirksamen Strategien zur Abstinenzmotivation und zum Rauchstopp. Hier sind auch \u00c4rztinnen und \u00c4rzte gefordert, ihren Beitrag zu leisten. Auf die bestehenden M\u00f6glichkeiten versucht dieser Aufsatz aufmerksam zu machen. Nachhaltig k\u00f6nnen jedoch nur drastische gesundheitspolitische Ma\u00dfnahmen, die in erster Linie die soziale Akzeptanz des Rauchens und letztlich die Zahl der erwachsenen Raucher vermindern, die \u00abTabakepidemie\u00bb auch im Jugendalter eind\u00e4mmen. Das macht aber nur dann Sinn, wenn gleichzeitig die Ausbildungs- und Lebensperspektiven junger Menschen verbessert werden. <\/jats:p>","DOI":"10.1024\/0040-5930.64.2.91","type":"journal-article","created":{"date-parts":[[2007,1,24]],"date-time":"2007-01-24T03:30:00Z","timestamp":1169609400000},"page":"91-97","source":"Crossref","is-referenced-by-count":3,"title":["Tabak-Konsum im Kontext adoleszenter Entwicklung \u2013 was wir dagegen tun k\u00f6nnen und sollen"],"prefix":"10.1024","volume":"64","author":[{"family":"Horn","sequence":"first","affiliation":[{"name":"Praxis f\u00fcr Kinder- & Jugendmedizin, Gernsbach\/Baden, und Suchtbeauftragter des Berufsverbandes der Kinder- und Jugend\u00e4rzte, K\u00f6ln"}],"role":[{"role":"author","vocabulary":"crossref"}]},{"family":"Rutishauser","sequence":"additional","affiliation":[{"name":"Universit\u00e4ts-Kinderklinik, Z\u00fcrich"}],"role":[{"role":"author","vocabulary":"crossref"}]}],"member":"101","container-title":["Therapeutische Umschau"],"original-title":[],"language":"de","link":[{"URL":"https:\/\/econtent.hogrefe.com\/doi\/pdf\/10.1024\/0040-5930.64.2.91","content-type":"unspecified","content-version":"vor","intended-application":"similarity-checking"}],"deposited":{"date-parts":[[2022,5,8]],"date-time":"2022-05-08T10:27:02Z","timestamp":1652005622000},"score":1,"resource":{"primary":{"URL":"https:\/\/econtent.hogrefe.com\/doi\/10.1024\/0040-5930.64.2.91"}},"subtitle":[],"short-title":[],"issued":{"date-parts":[[2007,2,1]]},"references-count":0,"journal-issue":{"issue":"2","published-print":{"date-parts":[[2007,2,1]]}},"alternative-id":["10.1024\/0040-5930.64.2.91"],"URL":"https:\/\/doi.org\/10.1024\/0040-5930.64.2.91","relation":{},"ISSN":["0040-5930","1664-2864"],"issn-type":[{"value":"0040-5930","type":"print"},{"value":"1664-2864","type":"electronic"}],"subject":[],"published":{"date-parts":[[2007,2,1]]}}}