{"status":"ok","message-type":"work","message-version":"1.0.0","message":{"indexed":{"date-parts":[[2023,9,13]],"date-time":"2023-09-13T18:47:36Z","timestamp":1694630856979},"reference-count":0,"publisher":"Hogrefe Publishing Group","issue":"7","content-domain":{"domain":[],"crossmark-restriction":false},"short-container-title":["Therapeutische Umschau"],"published-print":{"date-parts":[[2007,7,1]]},"abstract":"<jats:p> Ver\u00e4nderungen an den Ovarien f\u00fchren h\u00e4ufig zu diagnostischer Unsicherheit hinsichtlich der Dignit\u00e4t der Befunde. Treten palpable oder nur sonographisch darstellbare Adnextumoren auf, ist an eine Vielzahl von Differentialdiagnosen zu denken. Die Abkl\u00e4rung von Ovarialtumoren geh\u00f6rt zu den h\u00e4ufigsten gyn\u00e4kologischen Fragestellungen. Obwohl moderne Bildgebungsverfahren wie CT und MRT zur Verf\u00fcgung stehen, wird die Diagnostik dieses Problembereiches immer noch durch die klassische gyn\u00e4kologische bimanuelle Untersuchung und den vaginalen Ultraschall bestimmt. Nach ausf\u00fchrlicher Anamnese auch hinsichtlich famili\u00e4rer Krebserkrankungen (im Sinne von: BRCA 1 und 2 Mutationen) leitet der Tastbefund und die sonographische Beurteilung die Verdachtsdiagnose hinsichtlich benigner oder malignomverd\u00e4chtiger Grunderkrankung. Bisher ist es nicht gelungen weitere Parameter im Hinblick auf die Dignit\u00e4t zu etablieren. Die sonographische Beurteilung inklusive Doppleruntersuchung oder eine Tumormarkerbestimmung (CA12.5) im Serum zeigen eine zu geringe Sensitivit\u00e4t und Spezifit\u00e4t auf. Nur in der Hand des sehr erfahrenen Diagnostikers k\u00f6nnen sie wertvolle Hinweise liefern. Zystische Ver\u00e4nderungen treten geh\u00e4uft vor der Menopause auf und k\u00f6nnen rezidiveren, hierbei kann es sich um einfache Follikelzysten bis hin zum Tumor niedrigen malignen Potentials (LMP) oder gar um ein Ovarialkarzinom handeln. Etwa 20\u201330% aller Ovarialtumoren sind b\u00f6sartig und h\u00e4ufig schon bei der Ersterkennung inkurabel: 60\u201370% sind bereits im Stadium der intraabdominellen Ausbreitung. Maligne wie benigne Ovarialtumoren k\u00f6nnen in jeder Altersgruppe auftreten, auch im Kindesalter, in dem etwa 15% aller Ovarialtumoren b\u00f6sartig sind. Das H\u00e4ufigkeitsmaximum der Karzinome liegt zwischen 50 und 70 Jahren, das der LMP-Tumoren wesentlich fr\u00fcher, bei etwa 40 Jahren. Grunds\u00e4tzlich repr\u00e4sentieren die Ovarialmalignome 15\u201330% der Genitalmalignome. Die langfristige Einnahme der Pille soll \u2013 ebenso wie Schwangerschaft und langes Stillen \u2013 protektive Wirkung haben. In vielen F\u00e4llen f\u00fchrt die Persistenz von Ovarialzysten oder Ovarialtumoren zur operativen Intervention, heutzutage zumeist im Rahmen einer operativen Laparoskopie. Die Diagnose des Tumors mit niedrig malignem Potential (low malignant potential \u2013 LMP) ist in diesem Zusammenhang h\u00e4ufig ein Zufallsbefund. Die Folge ist eine Ausweitung der Operation und des Follow Up. Die folgenden Ausf\u00fchrungen stellen die unterschiedlichen Ursprungsgewebe der Tumoren dar und beschr\u00e4nken sich auf die Darstellung der benignen und niedrig malignen (LMP-Tumoren) Ver\u00e4nderungen. <\/jats:p>","DOI":"10.1024\/0040-5930.64.7.369","type":"journal-article","created":{"date-parts":[[2007,6,22]],"date-time":"2007-06-22T02:30:03Z","timestamp":1182479403000},"page":"369-374","source":"Crossref","is-referenced-by-count":5,"title":["Benigne und Borderline-Tumoren des Ovars"],"prefix":"10.1024","volume":"64","author":[{"family":"Schem","sequence":"first","affiliation":[{"name":"Klinik f\u00fcr Gyn\u00e4kologie und Geburtshilfe, Universit\u00e4tsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel"}],"role":[{"role":"author","vocabulary":"crossref"}]},{"family":"Bauerschlag","sequence":"additional","affiliation":[{"name":"Klinik f\u00fcr Gyn\u00e4kologie und Geburtshilfe, Universit\u00e4tsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel"}],"role":[{"role":"author","vocabulary":"crossref"}]},{"family":"Meinhold-Heerlein","sequence":"additional","affiliation":[{"name":"Klinik f\u00fcr Gyn\u00e4kologie und Geburtshilfe, Universit\u00e4tsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel"}],"role":[{"role":"author","vocabulary":"crossref"}]},{"family":"Fischer","sequence":"additional","affiliation":[{"name":"Klinik f\u00fcr Gyn\u00e4kologie und Geburtshilfe, Universit\u00e4tsklinikum Schleswig-Holstein, Campus L\u00fcbeck"}],"role":[{"role":"author","vocabulary":"crossref"}]},{"family":"Friedrich","sequence":"additional","affiliation":[{"name":"Klinik f\u00fcr Gyn\u00e4kologie und Geburtshilfe, Universit\u00e4tsklinikum Schleswig-Holstein, Campus L\u00fcbeck"}],"role":[{"role":"author","vocabulary":"crossref"}]},{"family":"Maass","sequence":"additional","affiliation":[{"name":"Klinik f\u00fcr Gyn\u00e4kologie und Geburtshilfe, Universit\u00e4tsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel"}],"role":[{"role":"author","vocabulary":"crossref"}]}],"member":"101","container-title":["Therapeutische Umschau"],"original-title":[],"language":"de","link":[{"URL":"https:\/\/econtent.hogrefe.com\/doi\/pdf\/10.1024\/0040-5930.64.7.369","content-type":"unspecified","content-version":"vor","intended-application":"similarity-checking"}],"deposited":{"date-parts":[[2022,5,8]],"date-time":"2022-05-08T10:33:33Z","timestamp":1652006013000},"score":1,"resource":{"primary":{"URL":"https:\/\/econtent.hogrefe.com\/doi\/10.1024\/0040-5930.64.7.369"}},"subtitle":[],"short-title":[],"issued":{"date-parts":[[2007,7,1]]},"references-count":0,"journal-issue":{"issue":"7","published-print":{"date-parts":[[2007,7,1]]}},"alternative-id":["10.1024\/0040-5930.64.7.369"],"URL":"https:\/\/doi.org\/10.1024\/0040-5930.64.7.369","relation":{},"ISSN":["0040-5930","1664-2864"],"issn-type":[{"value":"0040-5930","type":"print"},{"value":"1664-2864","type":"electronic"}],"subject":[],"published":{"date-parts":[[2007,7,1]]}}}