{"status":"ok","message-type":"work","message-version":"1.0.0","message":{"indexed":{"date-parts":[[2026,6,15]],"date-time":"2026-06-15T05:05:28Z","timestamp":1781499928557,"version":"3.54.1"},"reference-count":0,"publisher":"Hogrefe Publishing Group","issue":"6","content-domain":{"domain":[],"crossmark-restriction":false},"short-container-title":["Therapeutische Umschau"],"published-print":{"date-parts":[[2009,6,1]]},"abstract":"<jats:p> Beschr\u00e4nkte sich in der herk\u00f6mmlichen Sichtweise die bipolare Erkrankung auf die manisch-depressive Krankheit, so erfuhr das Diagnosekonzept in den letzten Jahren mit der Einf\u00fchrung der m\u00f6glichen Diagnosestellungen im Rahmen des bipolaren Spektrums eine erhebliche Erweiterung. Dementsprechend sind diese Erkrankungen sehr viel weiter gefasst und treten gegen\u00fcber den fr\u00fcheren Konzepten in einer deutlich h\u00f6heren Pr\u00e4valenz in der Allgemeinbev\u00f6lkerung auf. F\u00fcr die differenzielle Wahl eines Stimmungsstabilisierers kristallisierte sich hierbei die Einteilung des klinischen Verlaufes in Bipolar I und II mit oder ohne Rapid Cycling als wichtiges Kriterium heraus. Zudem spielt das psychopathologische Erscheinungsbild z.\u2009B. euphorische versus dysphorische Manie, und der Schweregrad, sowie die Intensit\u00e4t des Langzeitverlaufs (Phasenfrequenz) eine wichtige Rolle f\u00fcr die Indikationsstellung. Lithium und Valproat sind Mittel der ersten Wahl, wobei in Spezialf\u00e4llen heute auch Lamotrigin als erste Wahl aufgef\u00fchrt wird. Carbamazepin hingegen wird aufgrund der Datenlage und des Nebenwirkungsprofils zunehmend zur\u00fcckhaltender als First-line Medikation eingesetzt. In den letzten Jahren wurden viele neuere atypische Antipsychotika mit einer Indikation im bipolaren St\u00f6rungsbereich untersucht. Einige davon sind f\u00fcr die Akutbehandlung insbesondere der Manie, aber auch der Depression zugelassen, teilweise liegen auch Daten zur Langzeitprophylaxe vor. Die psychopharmakologischen Indikationen zum differenziellen Einsatz von Stimmungsstabilisierern sind dementsprechend komplex geworden und bed\u00fcrfen klarer Richtlinien. <\/jats:p>","DOI":"10.1024\/0040-5930.66.6.413","type":"journal-article","created":{"date-parts":[[2009,6,3]],"date-time":"2009-06-03T02:30:58Z","timestamp":1243996258000},"page":"413-424","source":"Crossref","is-referenced-by-count":2,"title":["Stimmungsstabilisierer"],"prefix":"10.1024","volume":"66","author":[{"given":"Martin","family":"Hatzinger","sequence":"first","affiliation":[{"name":"Psychiatrische Poliklinik, Universit\u00e4tsspital Basel"}],"role":[{"vocabulary":"crossref","role":"author"}]}],"member":"101","container-title":["Therapeutische Umschau"],"original-title":[],"language":"de","link":[{"URL":"https:\/\/econtent.hogrefe.com\/doi\/pdf\/10.1024\/0040-5930.66.6.413","content-type":"unspecified","content-version":"vor","intended-application":"similarity-checking"}],"deposited":{"date-parts":[[2022,5,8]],"date-time":"2022-05-08T10:54:54Z","timestamp":1652007294000},"score":1,"resource":{"primary":{"URL":"https:\/\/econtent.hogrefe.com\/doi\/10.1024\/0040-5930.66.6.413"}},"subtitle":[],"short-title":[],"issued":{"date-parts":[[2009,6,1]]},"references-count":0,"journal-issue":{"issue":"6","published-print":{"date-parts":[[2009,6,1]]}},"alternative-id":["10.1024\/0040-5930.66.6.413"],"URL":"https:\/\/doi.org\/10.1024\/0040-5930.66.6.413","relation":{},"ISSN":["0040-5930","1664-2864"],"issn-type":[{"value":"0040-5930","type":"print"},{"value":"1664-2864","type":"electronic"}],"subject":[],"published":{"date-parts":[[2009,6,1]]}}}