{"status":"ok","message-type":"work","message-version":"1.0.0","message":{"indexed":{"date-parts":[[2026,9,5]],"date-time":"2026-09-05T01:36:19Z","timestamp":1788572179747,"version":"build-2803163510"},"reference-count":0,"publisher":"Hogrefe Publishing Group","issue":"4","content-domain":{"domain":[],"crossmark-restriction":false},"short-container-title":["Pflege"],"published-print":{"date-parts":[[2013,7,1]]},"abstract":"<jats:p> Die gegenw\u00e4rtige Verdichtung ethischer Fragen im Pflegealltag zeigt die Verwobenheit von Pflegeethik und Pflegepraxis. Doch was f\u00fcr eine Rolle spielen dabei ethische Theorien? Der vorliegende Beitrag untersucht diese Frage anhand der Care-Ethik. Ihre Rezeption in der Pflege hat dazu gef\u00fchrt, die Bedeutung von Beziehungen und Gender sowie Asymmetrien an Macht, Wissen und Erfahrung in professionellen Beziehungen zu thematisieren. Der Beitrag beschreibt verschiedene Aspekte dieser Rezeption sowie die Kritik, die diese ausgel\u00f6st hat. Danach hebt er die Aktualit\u00e4t der Care-Ethik anhand einer neueren Leseart hervor. Diese nimmt zun\u00e4chst die historische Wahrnehmung Pflegender als randst\u00e4ndige Akteurinnen und Akteure im Gesundheitswesen auf. Doch die heutige Realit\u00e4t des Mangels an Pflege r\u00fcckt diese mittelfristig nicht an den Rand, sondern ins Zentrum der gesundheitspolitischen Aufmerksamkeit. Die Randthematik aber bleibt. Sie betrifft jedoch immer weniger die Pflegenden selber und immer mehr diejenigen, die Pflege empfangen. Darunter z\u00e4hlen Bev\u00f6lkerungsgruppen, die aufgrund von Merkmalen wie Hochaltrigkeit, Multimorbidit\u00e4t oder fehlender Gesundheitskompetenz an den Rand definierter Versorgungsketten gedr\u00e4ngt werden. Der Beitrag pl\u00e4diert f\u00fcr ein umfassenderes Verst\u00e4ndnis der Care-Ethik in der Pflege: Die \u00abklassische\u00bb individualethische Lesart und ihr Fokus auf die Beziehung zwischen Pflegende(r) und Patient(in) werden erweitert um eine sozialethische Leseart, die Care als Sorge um den Zugang zu Pflege versteht. <\/jats:p>","DOI":"10.1024\/1012-5302\/a000305","type":"journal-article","created":{"date-parts":[[2013,7,23]],"date-time":"2013-07-23T01:03:00Z","timestamp":1374541380000},"page":"271-280","source":"Crossref","is-referenced-by-count":17,"title":["Pflegeethik und die Sorge um den Zugang zu Pflege"],"prefix":"10.1024","volume":"26","author":[{"given":"Settimio","family":"Monteverde","sequence":"first","affiliation":[{"name":"Institut f\u00fcr Biomedizinische Ethik, Universit\u00e4t Z\u00fcrich"}],"role":[{"vocabulary":"crossref","role":"author"}]}],"member":"101","container-title":["Pflege"],"original-title":[],"language":"de","link":[{"URL":"https:\/\/econtent.hogrefe.com\/doi\/pdf\/10.1024\/1012-5302\/a000305","content-type":"unspecified","content-version":"vor","intended-application":"similarity-checking"}],"deposited":{"date-parts":[[2021,3,17]],"date-time":"2021-03-17T10:36:16Z","timestamp":1615977376000},"score":1,"resource":{"primary":{"URL":"https:\/\/econtent.hogrefe.com\/doi\/10.1024\/1012-5302\/a000305"}},"subtitle":[],"short-title":[],"issued":{"date-parts":[[2013,7,1]]},"references-count":0,"journal-issue":{"issue":"4","published-print":{"date-parts":[[2013,7,1]]}},"alternative-id":["10.1024\/1012-5302\/a000305"],"URL":"https:\/\/doi.org\/10.1024\/1012-5302\/a000305","relation":{},"ISSN":["1012-5302","1664-283X"],"issn-type":[{"value":"1012-5302","type":"print"},{"value":"1664-283X","type":"electronic"}],"subject":[],"published":{"date-parts":[[2013,7,1]]}}}