{"status":"ok","message-type":"work","message-version":"1.0.0","message":{"indexed":{"date-parts":[[2023,9,13]],"date-time":"2023-09-13T17:15:52Z","timestamp":1694625352342},"reference-count":0,"publisher":"Hogrefe Publishing Group","issue":"4","content-domain":{"domain":[],"crossmark-restriction":false},"short-container-title":["Pflege"],"published-print":{"date-parts":[[2001,8,1]]},"abstract":"<jats:p> Ein interdisziplin\u00e4res Projekt sollte die postoperative Schmerzbek\u00e4mpfung auf den chirurgischen Stationen eines Universit\u00e4tsspitals verbessern: Die Schmerztherapie wurde um die M\u00f6glichkeit erweitert, ein Opiat (Morphin) bei Bedarf (Schmerz-Score &gt; 3 auf der visuellen Analog-Skala, VAS von 0 bis 10) auch intraven\u00f6s zu verabreichen, was auf zwei Abteilungen getestet wurde. Vorliegende Untersuchung zeigt die resultierende Ver\u00e4nderung der Schmerzsituation der Patienten sowie die Beurteilung durch die Pflegenden auf. Methode: Vor und nach einer 3-monatigen Probephase wurden auf beiden Pilot-Abteilungen Patientenbefragungen und Dokumentenanalysen und am Ende der Probephase eine Mitarbeiter-Befragung durchgef\u00fchrt. Resultate: Es wurden 110 Patienten vor, respektive 125 Patienten nach der Ver\u00e4nderung und 39 Pflegende befragt. Obwohl nur wenige Patienten (8%) w\u00e4hrend der zweiten Datenerfassung Morphin i.v. verabreicht erhielten, zeigte sich eine deutliche Entwicklung: Mehr Patienten wurden nach der St\u00e4rke ihrer Schmerzen gefragt und kannten die VAS (neu 64%, vorher 45%, p = 0.004) und weniger gaben an, dass sie zu lange auf ein Schmerzmittel warten mussten (neu 8%, vorher 15%). Die VAS-Werte f\u00fcr die maximalen Schmerzen lagen in der Erhebung 2000 signifikant tiefer (p = 0,02), und die Aussch\u00f6pfung der Reservemedikation insgesamt nahm signifikant zu (p = 0,035). Tendenziell lag auch die Schmerzst\u00e4rke zum Befragungszeitpunkt tiefer und die Verabreichung der Basismedikation nahm leicht zu. Die generelle Zufriedenheit der Patienten bez\u00fcglich dem Umgang mit ihren Schmerzen war in beiden Erhebungen hoch (&gt; 95%). Die MitarbeiterInnen beurteilten zu 88% die M\u00f6glichkeit, das Opiat bei Bedarf auch i.v. geben zu k\u00f6nnen, positiv, trotz erh\u00f6hter Arbeitsbelastung durch die \u00dcberwachung. 31% der Befragten gaben an, dass das Thema Schmerz durch die Intervention f\u00fcr sie wichtiger geworden sei. Schlussfolgerung: Die erweiterte M\u00f6glichkeit der Schmerzmittelgabe und das regelm\u00e4\u00dfige Erfragen und Dokumentieren der Schmerzen bewirkte bei den Pflegenden eine erh\u00f6hte Sensibilisierung f\u00fcr das Schmerzerleben ihrer Patienten, was zu einer verbesserten Aussch\u00f6pfung der Schmerzmittel und zur besseren Schmerztherapie insgesamt f\u00fchrte. F\u00fcr die Zukunft ist eine weitere Qualit\u00e4tsverbesserung der Schmerztherapie durch die Fortsetzung dieses Weges m\u00f6glich. <\/jats:p>","DOI":"10.1024\/1012-5302.14.4.239","type":"journal-article","created":{"date-parts":[[2006,1,31]],"date-time":"2006-01-31T12:01:52Z","timestamp":1138708912000},"page":"239-245","source":"Crossref","is-referenced-by-count":0,"title":["Improvement of postoperative pain relief on surgery wards"],"prefix":"10.1024","volume":"14","author":[{"given":"Manuela","family":"Pretto","sequence":"first","affiliation":[{"name":"Kantonsspital Basel, Universit\u00e4tskliniken, Bereich Operative Medizin und An\u00e4sthesie (Bereich Med. Querschnitt)"}],"role":[{"role":"author","vocabulary":"crossref"}]},{"given":"Thomas","family":"Gro\u00df","sequence":"additional","affiliation":[{"name":"Kantonsspital Basel, Universit\u00e4tskliniken, Bereich Operative Medizin und An\u00e4sthesie (Bereich Med. 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