{"status":"ok","message-type":"work","message-version":"1.0.0","message":{"indexed":{"date-parts":[[2023,9,13]],"date-time":"2023-09-13T19:24:01Z","timestamp":1694633041426},"reference-count":0,"publisher":"Hogrefe Publishing Group","issue":"14","content-domain":{"domain":[],"crossmark-restriction":false},"short-container-title":["Praxis"],"published-print":{"date-parts":[[2008,7,1]]},"abstract":"<jats:p> Die meisten Patienten mit Aszites weisen eine portale Hypertension auf dem Boden einer Leberzirrhose auf. Die Diagnose ist klinisch einfach, die Diagnosesicherung, Aszitesklassifikation und entsprechende Therapie erfolgt aufgrund der Daten der Aszitespunktion, der klinischen Untersuchung, der Serumelektrolyte und der Nierenfunktion. Eine stufenweise Therapie, beginnend mit unspezifischen Massnahmen, allm\u00e4hlich sich steigernd bis hin zu repetitiven Parazentesen bzw. einer TIPS-Implantation, orientiert sich am Erfolgsgrad auf jeder Therapiestufe. Die Aszitesausschwemmung muss langsam, aber kontinuierlich erfolgen: Ein Gewichtsverlust um 700 g bei einem nicht-\u00f6demat\u00f6sen, um 1 kg beim \u00f6demat\u00f6sen Patienten mit Aszites verhindern eine Volumendepletion und damit das gef\u00fcrchtete Nierenversagen. Patienten mit Leberzirrhose und Aszites sind vermehrt infektgef\u00e4hrdet bzw. bereits bei Spitaleintritt infiziert. Daher ist eine rasche antibiotische Therapie beim Nachweis einer spontanen bakteriellen Peritonitis bzw. beim Auftreten einer intestinalen Blutung zwingend. Die Langzeitprophylaxe eines bakteriellen Aszites f\u00fchrt zu einer \u00dcberlebenszeitverl\u00e4ngerung. Die weitere gef\u00fcrchtete Komplikation eines schweren Aszites, das hepatorenale Syndrom, bedarf einer spezifischen Therapie mit Humanalbumininfusionen und Vasokonstriktiva. Um erfolgreich zu sein, ist eine Therapiedauer von mindestens 2 Wochen zu empfehlen. Einmal aufgetreten, hat ein Patient mit Aszites eine schlechte Prognose, sodass, abgesehen von den o.g. Massnahmen, in jedem Fall eine \u00dcberpr\u00fcfung hinsichtlich einer Indikation zur Lebertransplantation erfolgen sollte. <\/jats:p>","DOI":"10.1024\/1661-8157.97.14.772","type":"journal-article","created":{"date-parts":[[2008,7,2]],"date-time":"2008-07-02T02:30:19Z","timestamp":1214965819000},"page":"772-778","source":"Crossref","is-referenced-by-count":0,"title":["Aszites"],"prefix":"10.1024","volume":"97","author":[{"given":"K.P.","family":"Maier","sequence":"first","affiliation":[{"name":"Leberzentrum, Klinikum Esslingen, Akademisches Lehrkrankenhaus der Universit\u00e4t T\u00fcbingen"}],"role":[{"role":"author","vocabulary":"crossref"}]}],"member":"101","container-title":["Praxis"],"original-title":[],"language":"de","link":[{"URL":"https:\/\/econtent.hogrefe.com\/doi\/pdf\/10.1024\/1661-8157.97.14.772","content-type":"unspecified","content-version":"vor","intended-application":"similarity-checking"}],"deposited":{"date-parts":[[2022,5,8]],"date-time":"2022-05-08T10:09:43Z","timestamp":1652004583000},"score":1,"resource":{"primary":{"URL":"https:\/\/econtent.hogrefe.com\/doi\/10.1024\/1661-8157.97.14.772"}},"subtitle":[],"short-title":[],"issued":{"date-parts":[[2008,7,1]]},"references-count":0,"journal-issue":{"issue":"14","published-print":{"date-parts":[[2008,7,1]]}},"alternative-id":["10.1024\/1661-8157.97.14.772"],"URL":"https:\/\/doi.org\/10.1024\/1661-8157.97.14.772","relation":{},"ISSN":["1661-8157","1661-8165"],"issn-type":[{"value":"1661-8157","type":"print"},{"value":"1661-8165","type":"electronic"}],"subject":[],"published":{"date-parts":[[2008,7,1]]}}}