{"status":"ok","message-type":"work","message-version":"1.0.0","message":{"indexed":{"date-parts":[[2022,4,4]],"date-time":"2022-04-04T07:00:28Z","timestamp":1649055628379},"reference-count":0,"publisher":"Georg Thieme Verlag KG","issue":"10","content-domain":{"domain":[],"crossmark-restriction":false},"short-container-title":["Gesundheitswesen"],"published-print":{"date-parts":[[2018,10]]},"abstract":"<jats:title>Zusammenfassung<\/jats:title><jats:p>\nHintergrund Bei famili\u00e4rem Risiko f\u00fcr Darmkrebs wird eine Fr\u00fcherkennungskoloskopie bereits vor dem Alter von 55 Jahren empfohlen. Ziel der Untersuchung war die Befragung von Betroffenen im Alter von 40 bis 54 Jahren, ob sie sich bereits zur Fr\u00fcherkennung informiert haben und durch welche Institutionen oder Medien sie informiert werden m\u00f6chten.<\/jats:p><jats:p>\nMethode Analyse von Daten aus einer Querschnittstudie: Personen mit famili\u00e4rem Risiko f\u00fcr Darmkrebs wurden hinsichtlich der genannten Fragestellungen schriftlich im haus\u00e4rztlichen Setting befragt.<\/jats:p><jats:p>\nErgebnisse In der Studie nahmen 191 Personen mit famili\u00e4rem Risiko f\u00fcr Darmkrebs teil: 59,6% hatten sich bereits zur Fr\u00fcherkennung von Darmkrebs informiert, davon 67,0% \u00fcber die \u00e4rztliche Versorgung. Die Mehrzahl w\u00fcnscht sich Informationen zur Darmkrebsfr\u00fcherkennung vom Hausarzt (98,9% trifft vollst\u00e4ndig zu\/trifft eher zu) sowie von der Krankenversicherung (74,5% trifft vollst\u00e4ndig zu\/trifft eher zu). Eher keine Informationen w\u00fcnschen sich Teilnehmer von \u00f6ffentlichen Einrichtungen wie dem Gesundheitsamt (69,5% trifft nicht zu\/trifft eher nicht zu) und privaten Organisationen wie Selbsthilfegruppen (80,9% trifft nicht zu\/trifft eher nicht zu). Etwa die H\u00e4lfte bevorzugt Informationen \u00fcber das Fernsehen. M\u00e4nner w\u00fcnschen sich h\u00e4ufiger als Frauen Informationen \u00fcber das Internet (trifft vollst\u00e4ndig zu\/trifft eher zu: 66,7 vs. 43,8%) oder Zeitungen und Zeitschriften (trifft vollst\u00e4ndig zu\/trifft eher zu: 53,6 vs. 41,8%).<\/jats:p><jats:p>\nSchlussfolgerung Eine im haus\u00e4rztlichen Setting durchgef\u00fchrte Befragung ergab, dass sich bereits mehr als die H\u00e4lfte der betroffenen Personen zur Fr\u00fcherkennung von Darmkrebs informiert hatten. Das Setting der Befragung kann dazu beigetragen haben, dass der Hausarzt bei den bevorzugten Informationsquellen an erster Stelle genannt wurde. Weiterhin zeigen diese Ergebnisse einer deutschlandweit einzigartigen Kohorte im Alter von 40 bis 54 Jahren mit famili\u00e4rem Risiko f\u00fcr Darmkrebs, dass das bisherige Informationsverhalten nicht \u00fcberdurchschnittlich ausgepr\u00e4gt war und dass M\u00e4nner und Frauen durchaus auf unterschiedlichen Wegen angesprochen werden k\u00f6nnen.<\/jats:p>","DOI":"10.1055\/s-0042-124671","type":"journal-article","created":{"date-parts":[[2017,6,19]],"date-time":"2017-06-19T22:43:24Z","timestamp":1497912204000},"page":"878-881","source":"Crossref","is-referenced-by-count":0,"title":["Wer sollte zur Darmkrebsfr\u00fcherkennung bei famili\u00e4rem Risiko informieren? \u2013 Die Sicht der Betroffenen"],"prefix":"10.1055","volume":"80","author":[{"given":"Jasper","family":"Plath","sequence":"additional","affiliation":[{"name":"Institut f\u00fcr Allgemeinmedizin, Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt am Main, Frankfurt am Main, Deutschland"},{"name":"Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ), Heidelberg, Deutschland"},{"name":"Deutsches Konsortium f\u00fcr Translationale Krebsforschung (DKTK), Frankfurt am Main, Deutschland"},{"name":"Klinische Epidemiologie, Leibniz-Institut f\u00fcr Pr\u00e4ventionsforschung und Epidemiologie - BIPS, Bremen, Deutschland"}],"role":[{"role":"author","vocabulary":"crossref"}]},{"given":"Andrea","family":"Siebenhofer","sequence":"additional","affiliation":[{"name":"Institut f\u00fcr Allgemeinmedizin, Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt am Main, Frankfurt am Main, Deutschland"},{"name":"Institut f\u00fcr Allgemeinmedizin und evidenzbasierte Versorgungsforschung, Medizinische Universit\u00e4t Graz, Graz, \u00d6sterreich"}],"role":[{"role":"author","vocabulary":"crossref"}]},{"given":"Sylvia","family":"Schulz-Rothe","sequence":"additional","affiliation":[{"name":"Institut f\u00fcr Allgemeinmedizin, Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt am Main, Frankfurt am Main, Deutschland"}],"role":[{"role":"author","vocabulary":"crossref"}]},{"given":"Corina","family":"G\u00fcthlin","sequence":"additional","affiliation":[{"name":"Institut f\u00fcr Allgemeinmedizin, Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt am Main, Frankfurt am Main, Deutschland"}],"role":[{"role":"author","vocabulary":"crossref"}]}],"member":"194","published-online":{"date-parts":[[2017,6,19]]},"container-title":["Das Gesundheitswesen"],"original-title":[],"language":"de","link":[{"URL":"http:\/\/www.thieme-connect.de\/products\/ejournals\/pdf\/10.1055\/s-0042-124671.pdf","content-type":"unspecified","content-version":"vor","intended-application":"similarity-checking"}],"deposited":{"date-parts":[[2018,10,29]],"date-time":"2018-10-29T14:04:29Z","timestamp":1540821869000},"score":1,"resource":{"primary":{"URL":"http:\/\/www.thieme-connect.de\/DOI\/DOI?10.1055\/s-0042-124671"}},"subtitle":[],"short-title":[],"issued":{"date-parts":[[2017,6,19]]},"references-count":0,"journal-issue":{"issue":"10","published-online":{"date-parts":[[2018,10,10]]},"published-print":{"date-parts":[[2018,10]]}},"URL":"https:\/\/doi.org\/10.1055\/s-0042-124671","relation":{},"ISSN":["0941-3790","1439-4421"],"issn-type":[{"value":"0941-3790","type":"print"},{"value":"1439-4421","type":"electronic"}],"subject":[],"published":{"date-parts":[[2017,6,19]]}}}