{"status":"ok","message-type":"work","message-version":"1.0.0","message":{"indexed":{"date-parts":[[2022,4,11]],"date-time":"2022-04-11T11:25:31Z","timestamp":1649676331904},"reference-count":0,"publisher":"Georg Thieme Verlag KG","issue":"06","content-domain":{"domain":[],"crossmark-restriction":false},"short-container-title":["Z Orthop Unfall"],"published-print":{"date-parts":[[2017,12]]},"abstract":"<jats:title>Zusammenfassung<\/jats:title><jats:p>\n          Hintergrund Intraartikul\u00e4re Tibiaplateaufrakturen involvieren h\u00e4ufig das posteriore Plateau, wobei die operative Versorgung und Stabilisierung der posterioren Frakturen als ein prognostisch wichtiger Faktor erkannt ist. Die offene Reposition und interne Fixation lateraler und posteriorer Zwei-Pfeiler-Tibiakopffrakturen kann mittels eines kombinierten umgekehrten posterioren L-f\u00f6rmigen Zugangs und eines anterolateralen Zugangs in der frei schwebenden (\u201efloating\u201c) Halbseitenlagerung ohne Notwendigkeit der intraoperativen Umlagerung erfolgen.<\/jats:p><jats:p>\n          Material und Methoden Mit dieser Operationsmethode wird zun\u00e4chst dorsal begonnen und der hintere Pfeiler des Tibiaplateaus nach lateraler Retraktion des medialen Schenkels des M.\u00a0gastrocnemius freigelegt. Danach erfolgt die Reposition und Fixation des posterioren Bruchfragments. Anschlie\u00dfend wird nach leichter Kippung des Patienten auf das Knie leichter Flexions- und Varusstress ausge\u00fcbt. Eine anterolaterale Hautinzision wird durchgef\u00fchrt, die laterale S\u00e4ule wird freigelegt, die lateralen Fragmente werden reponiert und fixiert.<\/jats:p><jats:p>\n          Ergebnisse Seit Juni 2014 wurden 14 Patienten mit Zwei-Pfeiler-Tibiaplateaufrakturen mit Beteiligung des posterioren und lateralen Pfeilers nach der beschriebenen Methode operiert. Das mediane Follow-up betrug 306\u2009Tage (IQR 194\u200a\u2013\u200a438), 1 Patient ist aus dem Follow-up verloren gegangen. Bei der letzten klinischen Kontrolle gaben 7 Patienten noch Schmerzen an. Nach im Median 110 Tagen (IQR 96\u200a\u2013\u200a181) bestand bei 10 Patienten ein vollst\u00e4ndiges Bewegungsausma\u00df. Postoperativ trat 1 tiefe Infektion auf. Insgesamt zeigte sich bei 11 von 14 Patienten in der postoperativen CT-Kontrolle nach 3\u200a\u2013\u200a4 Monaten ein gutes Repositionsergebnis mit Wiederherstellung des Alignments, bei 8 der 14 Patienten zeigte sich eine kongruente Gelenkfl\u00e4che ohne signifikante (&lt;\u20092\u2009mm) intraartikul\u00e4re Stufenbildung.<\/jats:p><jats:p>\n          Zusammenfassung Es konnte gezeigt werden, dass die operative Behandlung der posterolateralen Zwei-Pfeiler-Tibiakopffraktur mittels eines kombinierten posterioren umgekehrt L-f\u00f6rmigen Zugangs und eines anterolateralen Zugangs in einer frei schwebenden (\u201efloating\u201c) Halbseitenlagerung technisch sehr gut m\u00f6glich ist, ohne dabei den Patienten umlagern zu m\u00fcssen.<\/jats:p><jats:p>\n          Fazit Unserer Erfahrung nach zeigt dieses kombinierte Verfahren klinisch und radiologisch gute Ergebnisse bei Patienten mit posterolateralen Frakturen, obwohl es bisher nur bei einer kleinen Patientenzahl durchgef\u00fchrt wurde.<\/jats:p>","DOI":"10.1055\/s-0043-114415","type":"journal-article","created":{"date-parts":[[2017,12,12]],"date-time":"2017-12-12T23:38:47Z","timestamp":1513121927000},"page":"661-669","source":"Crossref","is-referenced-by-count":2,"title":["Der kombinierte posteromediale und anterolaterale Zugang in der \u201efloating\u201c-Position zur operativen Versorgung der Zwei-Pfeiler-Tibiakopffraktur"],"prefix":"10.1055","volume":"155","author":[{"given":"Maike","family":"Reul","sequence":"additional","affiliation":[{"name":"Traumatology, University Hospitals Leuven, Belgien"}],"role":[{"role":"author","vocabulary":"crossref"}]},{"given":"Harm","family":"Hoekstra","sequence":"additional","affiliation":[{"name":"Traumatology, University Hospitals Leuven, Belgien"}],"role":[{"role":"author","vocabulary":"crossref"}]}],"member":"194","published-online":{"date-parts":[[2017,12,12]]},"container-title":["Zeitschrift f\u00fcr Orthop\u00e4die und Unfallchirurgie"],"original-title":[],"language":"de","link":[{"URL":"http:\/\/www.thieme-connect.de\/products\/ejournals\/pdf\/10.1055\/s-0043-114415.pdf","content-type":"unspecified","content-version":"vor","intended-application":"similarity-checking"}],"deposited":{"date-parts":[[2017,12,20]],"date-time":"2017-12-20T07:41:24Z","timestamp":1513755684000},"score":1,"resource":{"primary":{"URL":"http:\/\/www.thieme-connect.de\/DOI\/DOI?10.1055\/s-0043-114415"}},"subtitle":[],"short-title":[],"issued":{"date-parts":[[2017,12]]},"references-count":0,"journal-issue":{"issue":"06","published-online":{"date-parts":[[2017,12,12]]},"published-print":{"date-parts":[[2017,12]]}},"URL":"https:\/\/doi.org\/10.1055\/s-0043-114415","relation":{},"ISSN":["1864-6697","1864-6743"],"issn-type":[{"value":"1864-6697","type":"print"},{"value":"1864-6743","type":"electronic"}],"subject":[],"published":{"date-parts":[[2017,12]]}}}